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Weidenflechtwerke

Weidenruten, Haselnußstecken, Hartriegeltriebe, Stecklinge von Feldahorn, Esche, Liguster und Hainbuche,… hat man selbst im Garten oder in der ländlichen Umgebung.
Sie eignen sich hervorragend für die Konstruktion von Zäunen, Raumteilungen, Lauben, Kuppelhäuschen und bekletterbaren Skulpturen - durch einfaches Verflechten tragender und füllender Elemente.

Früher fanden Weidenruten vielfach Verwendung, was zur Entstehung der vielerorts markanten alten Kopfweiden führte. Da diese Bäume ohne die regelmäßige Entnahme der mehrjährigen Triebe ihre typische Wuchsform verlieren und in Bruchgefahr kommen, trägt das neu aufkommende Interesse an diesem Baustoff zur Pflege der Kulturlandschaft bei.

Wenn man frisch geschnittenen Triebe verwendet, sie gut eingräbt und wässert, wurzeln sie an, und die Konstruktion wächst weiter. Dann kann man weiter daran bauen oder neues Baumaterial gewinnen.
Durch die Bündelung von Weidenruten zu Faschinen erhält man tragfähige und flexible Konstruktionselemente, die sich - soweit sie im Erdreich gründen - belauben und weiterwachsen.