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Weidenbauseminar Stift Geras









Weidenbauwerke-Gestalten mit lebendem Werkstoff
Anhand der Errichtung von robusten Weidenzäunen und Weidenspielgeräten sollen die unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten des Werkstoffs Weide gezeigt werden. Weidenruten können als Flechtwerk, in gebündelter Form als Faschine oder einzeln als Steckholz verarbeitet werden. Die Weidenruten werden im zeitigen Frühjahr geschnitten und bis Ende April verarbeitet, das heißt zum Anwachsen eingegraben und zur Konstruktion verflochten. Die Weiden benötigen einen lichten Standort und während der ersten Saison viel Wasser. Die neu austreibenden Schoße werden alle paar Jahre eingeflochten oder zum weiteren Aufbau der Konstruktion verwendet bzw. als weiteres Flechtmaterial geschnitten.

Seminarinhalt:
Nach einer theoretischen Einführung zum Thema „Bauen mit Weiden“ (Weidenarten, Schnittzeitpunkt, Bauhandwerk und Gestaltungsmöglichkeiten, Werkzeug sowie Pflege von Weidenskulpturen) geht es gleich ans Werken. Mit finger- bis armdicken, 2 bis 6 m langen Weidenruten wird ein lebendes Weidenobjekt geschaffen und verschiedene Zauntypen mit lebenden und tot verflochtenen Weiden hergestellt. Die Weidenskulptur soll unter anfänglicher Bewässerung anwachsen und somit ein grüner, wachsender Pavillon oder eine Laube entstehen.
Rebschere und warmes Arbeitsgewand mitnehmen.

max. 10 TeilnehmerInnen
Seminargebühr Euro 145,–

ANMELDUNG:
(http://www.geraspernegg.com)