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Wassergebundene Decken

Wassergebundene Decken sind die einfachste und kostengünstigste Befestigung von Wegen und Plätzen. Es sind Schotterdecken aus gestuftem Kalkkantkorn, die über statische Verdichtung (Walzen) und die Haftkräfte des enthaltenen Wassers einen festen Belag bilden. Richtig eingebaut besitzen sie die Fähigkeit Oberflächenwasser flächig aufzunehmen und an den Untergrund abzugeben (also zu versickern). Durch diese Eigenschaft sind diese Flächen auch vegetationsfähig und können mit einer Wildstaudenansaat eingesät werden. Auch ohne Ansaat wird sich über die Zeit eine Vegetation ansiedeln. Diese hält sich jedoch nur an den weniger trittbelasteten Stellen.  

 

Schotterrasen

Das Anlegen eines Schotterrasens bietet sich für Flächen wie Zufahrten, Parkplätze und Gehwege im Garten an. Die Flächen bestehen aus einem Gemisch aus Schotter und humosem Oberboden, wobei der Schotter das Bodenskelett bildet und für die Tragfähigkeit der Fläche sorgt. Der Oberboden ermöglicht dem eingesäten Trockenrasen gute Keim- und Wuchsbedingungen. Der Bewuchs der Fläche richtet sich nach der Intensität der Nutzung. Die stark begangenen bzw. befahrenen Stellen bleiben ohne Bewuchs, auf den kaum betretenen Flächen bildet sich eine reizvolle Trockenrasengesellschaft, die wie ein "normaler" Rasen alle 3 bis 6 Wochen gemäht werden kann.