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Pflasterungen

Pflasterungen aus Naturstein sind die traditionelle Wege- und Platzbefestigung. Sie sind in Sand verlegt nahezu ewig haltbar und können bei nachträglichen Aufgrabungen einfach wieder verlegt werden. Gut verlegtes Pflaster ist arbeitsintensiv und verlangt einiges an handwerklicher Erfahrung.

Gepflastert kann mit vielen Steinen werden: mit aussortiertem losem Naturmaterial wie Flusskiesel, Ackersteinen oder Schieferplatten, mit würfelig behauenem Granit, Gneis, Porphyr oder Sandstein oder mit formatgenau hergestelltem Klinker oder Betonstein.

Bei ausreichender Steinstärke und richtiger Bauweise kann für jede Beanspruchung ins Splitt- oder Sandbett verlegt werden - Beton ist nicht nötig! Ein verdichteter, drainagierender Schotterunterbau und die engfugige Verlegung im Pflasterverband sorgen für die Frost- und Druckbeständigkeit.  Die Verbandsarten reichen vom Wildverband über Reihenverband hin zum handwerklich anspruchsvolleren Segmentbogen- und Schuppenverband. Besonders wichtig für die Haltbarkeit des Pflasterverbandes sind die seitlichen Anschlüsse der Pflasterung an die Rand- oder Leistensteine. Häufig befahrene Flächen sollten eine leichte Wölbung aufweisen (Gewölbekonstruktion).

Für die Materialauswahl sind einerseits die örtlichen Materialangebote und regionaltypischen Traditionen, andererseits die zu erwartende Belastung, gestalterische und nicht zuletzt finanzielle Gesichtspunkte ausschlaggebend.
Plattiges Material (gesägt, behauen oder unregelmäßig) eignet sich vor allem für Gehwege und größere Flächen.