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Trockensteinmauern





























 

Trockensteinmauern stellen vielerorts ein traditionelles Element der bäuerlichen Kulturlandschaft dar: seit Jahrhunderten werden sie in steilen Landschaften zur Anlage von landwirtschaftlich nutzbaren Terrassen errichtet. Im Hausgarten in Hanglage lassen sich durch eine Terrassierung abschüssige, kaum nutzbare und schwer zu pflegende Geländeteile in ebene Flächen umwandeln, die sich zum Spielen, Sitzen und Gemüseanbauen eignen. 

Bei einer Trockensteinmauer werden Natursteine zur Befestigung des Geländesprungs trocken, das heißt ohne Mörtel oder anderes Binde- oder Füllmaterial, händisch aufeinander geschlichtet. Sie ist leicht gegen den Hang geneigt und widersteht den Schubkräften durch das Gewicht und die Reibung der Steine. Ihre druckmindernde Wasserdurchlässigkeit ist durch die Fugen und die Hinterfüllung mit Schotter gewährleistet.

Die fachgerechte Verlegung der Steine erfordert ein geschultes Auge und die Befolgung mehrerer Bauregeln.