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Mauern & Treppen

Hanggrundstücke sind eine häufige Problemstellung.

Durch die Schaffung ebener Flächen läßt sich die Nutzungsqualität des Gartens entscheidend verbessern.



Andererseits kann man einen ebenen Garten durch das Herausheben oder Absenken von Flächen räumlich bereichern.


Die Niveauunterschiede können auf unterschiedliche Weise ausgeformt werden: einfach als aufgeschüttete oder zusätzlich armierte Böschungen oder - platzsparender - als Natursteinmauerwerk in Trockenbauweise, mit Drahtsteinkörben (Gabionen), mit Holzpalisaden, als betonierte Mauern oder mit Stahlbändern.

Dadurch werden neue Nutzungselemente gewonnen:
Sitzmauern, Hochbeete, Wärmespeicher, Flächen zum Anlehnen und Abstellen, geschützte Nischen.

Die Erschließung erfolgt über Treppenanlagen aus Naturstein, Stahl, Holz oder Beton in verschiedenen Bauweisen oder über beraste oder mittels Schotter oder Pflasterung befestigte Rampen.


Für das Schlichtsteinmauerwerk verwenden wir bevorzugt Oststeirischen oder Waldviertler Gneis, der sich gut lagerhaft verarbeiten läßt.



Mauern aus St. Margarethner Sandstein oder Granulit (s. Abb.; ebenso bei Kalkstein und Quarzit) bieten ein unregelmäßigeres Bild.


Die Steine werden ohne Fugenmaterial in versetzten Lagen aufeinander gesetzt. Dadurch kann der Mauerverband - im Unterschied zur betonierten Mauer - geringfügige Hangbewegungen mitmachen ohne aufzubrechen.
Auch Hangwasser stellt im Unterschied zur frostfrei fundamentierten Betonmauer ein geringes Problem dar.

Gabione sind vorgefertigte Stahldrahtkörbe, die vor Ort mit verschiedenen Steinmaterialien gefüllt und miteinander verbunden werden. Sie finden seit langem im Wasserbau Verwendung.