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Literatur zu Weiden und Bambus
 | Das Weidenbaubuch von Marcel Kalberer, Micky Remann | | Lebende Architektur ist die Bauweise der Zukunft. Weidenruten, gebündelt und in die Erde gepflanzt, sind das Material, mit dem sich filigrane Naturpaläste bauen lassen. Tausende von Weidenhütten, Weidenpavillons, Weidentunnels, Weidenirrgärten, Weidentürme und Weidentore schmücken nicht nur Kindergärten, sondern Parks, Festivalgelände, moderne Kult- und Kulturstätten.
Das reich bebilderte Buch stellt historische und zeitgenössische Facetten der lebenden Architektur vor und vermittelt praktische Kenntnisse, um eigene Weidenbau(m)werke zu pflanzen oder zu errichten. |
 | Grüne Kathedralen von Marcel Kalberer, Micky Remann | | Wie Bäume in den Himmel wachsen
Aus Weidenruten lassen sich nicht nur kleine Bauten für Kindergärten, Schulen, Familien und Selbstbauer erstellen, sondern auch große Veranstaltungsräume, Konzertbühnen und Kathedralen. Marcel Kalberer, der Pionier des Weidenbaus in Europa, zeigt in diesem Buch die faszinierendsten Beispiele großer grüner Architektur, die in den letzten Jahren mit Hunderten von Freiwilligen aus ganz Europa in Malmö, Lörrach, Berlin, Köln, Hagen und andernorts erwuchs |
 | IL 31, Bambus; IL 31, Bamboo | | "Bauen mit pflanzlichen Stäben" zeigt Leichtbau mit Materialien der lebenden Natur. Pflanzliche Stäbe sind extrem zugfest, haben hohe Biege- und Knickfestigkeiten und bei unterschiedlichen Größen dennoch ähnliches Trageverhalten. Dächer, Decken, Wände oder Brücken können mit Stangen gebaut werden. |
 | Grow Your Own House // Jean Dethier, Walter Liese, Frei Otto | | Die Vorteile von Bambus, einem der weltweit wichtigsten Baustoffe, werden heute neu entdeckt: er gilt als überaus kostengünstig und nachhaltig, besitzt eine unverwechselbare Ästhetik und weist im inneren Aufbau erstaunliche Parallelen zu High-Tech-Werkstoffen auf.
Der Architekt Simón Vélez, geboren 1959 in Kolumbien, hat die Vorteile dieses Werkstoffs erkannt und in eine Vielzahl von Gebäuden umgesetzt. Sein jüngstes Werk, der Pavillon der ZERI-Foundation auf der Expo 2000 in Hannover - mit einem Durchmesser von 40 Metern und einer Höhe von 17 Metern eine der größten Bambusstrukturen der Welt - wird ausführlich vorgestellt.
Auch Architekten wie Buckminster Fuller, Frei Otto, Renzo Piano, Shoei Yoh oder Arata Isozaki experimentierten mit Bambus. Charlotte Perriand schuf daraus faszinierende Möbel und der Japaner Hiroshi Teshigahara stellt mit seinen beeindruckenden Bühnenbildern die ästhetische Vielseitigkeit von Bambus zur Schau.
Diese Tendenzen und viele weitere Beispiele raffinierter Bambusarchitektur machen "Grow your own House" zum ersten Werk, das die architektonische Bedeutung von Bambus auf einem gestalterisch hohen Niveau würdigt. Es zeigt, daß Bambus ein Werkstoff mit großer Zukunft ist, denn er verbindet, was bislang oft als unvereinbar galt: High Tech und Nachhaltigkeit, globales Denken und regionale Traditionen.
"Grow your own House" entstand in enger Zusammenarbeit mit der "Zero Emissions Research Initiative", ZERI Foundation, Genf, und der C.I.R.E.C.A. (Centre International de Recherche et d’Education Culturelle et Agricole), Lessac. Mit Beiträgen von Jean Dethier, Walter Liese, Eda Schaur, Frei Otto, Mateo Kries. |
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